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Waldnaturschutz

Die Schutzfunktionen des Waldes wachsen in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft. In den folgenden Themenbereichen werden Instrumente des Naturschutzes im Wald vorgestellt.
Im Rahmen des europäischen Projekts »Natura 2000« sollen länderübergreifend Lebensräume geschützt werden. Die Behörden Sachsens bemühen sich um die Umsetzung entsprechender Richtlinien. Dazu gehört beispielsweise die Biotopkartierung als Planungsgrundlage, das Beobachten von Naturwaldzellen und die Kartierung von Waldameisenvorkommen.

Themen

Natura 2000

Das zusammenhängende europäische ökologische Netz »Natura 2000« will Lebensraumtypen und Habitate bestimmter Arten in der EU in einem länderübergreifenden Biotopverbund schützen und damit die biologische Vielfalt im natürlichen Verbreitungsgebiet dauerhaft erhalten.

Biotopkartierung

Die Biotopkartierung ist eine Bestandesaufnahme aller naturschutzfachlich wertvollen Biotope. Darunter versteht man die Erfassung, Darstellung und Beschreibung von naturnahen, seltenen und vielfältigen Lebensräumen.

Schutzgebiete im Wald

Der sächsische Wald ist in seinem Bestand durch das Waldgesetz geschützt. Wälder, die durch den Erlass von Verordnungen geschützt sind, besitzen einen Sonderstatus. So haben Naturschutzgebiete und Nationalparke eine herausragende Bedeutung als Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Naturwaldzelle

Naturwaldzellen (NWZ) sind Waldflächen, die ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden. Sie dienen vorrangig der Erforschung sich selbst entwickelnder Waldlebensgemeinschaften, ihrer Böden, ihrer Vegetation, Waldstruktur und Fauna.

Waldameise

Der Einstieg in eine landesweite Kartierung aller sächsischen Waldameisenvorkommen ist gelungen. Erstmals seit 1964 können für Sachsen wieder quantifizierte Aussagen über Waldameisenarten und deren Verbreitung getroffen werden.