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Rotwildprojekt - Bildergalerien

Bildergalerie Wald und Wild im sächsischen Staatswald

Rotwild ist und bleibt ein integraler Bestandteil der Fauna in geeigneten Waldlebensräumen in Sachsen. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Rotwild ist und bleibt ein integraler Bestandteil der Fauna in geeigneten Waldlebensräumen in Sachsen.
(© Foto: M.Thomae)

Rotwild ist und bleibt ein integraler Bestandteil der Fauna in geeigneten Waldlebensräumen in Sachsen. Waldbauliche Zielstellung im Staatswald sind standortgerechte, strukturreiche Kulturwälder. Im Erzgebirge würden vor allem Rotbuche und Weißtanne in höhenabhängiger Mischung mit Fichte das Waldbild prägen. Gut 1.200 Hektar Wald wurden im sächsischen Staatswald seit 2006 jährlich umgebaut. Das Pflanzen und Säen, das Pflegen und Schützen der künftigen, stabileren und vielfältigeren Waldgeneration aus Rotbuchen, Weißtannen, Eichen und Co. kostet etwa 15 Millionen Euro pro Jahr. Vitale Waldböden regulieren den Wasserhaushalt ganzer Regionen. Sie sorgen für sauberes Trinkwasser, verzögern den Abfluss und mindern damit die Gefahr von Hochwasserereignissen insbesondere bei kurzen Starkniederschlägen. Wo Rotwild seine Fährte zieht, hängt von vielen Faktoren ab. Häufig wechselt es im Winter sein Einstandsgebiet, gleiches gilt für die Brunft und die Zeit der Jungenaufzucht. Junge Bäume reagieren unterschiedlich auf wiederholten Wildverbiss. Manche Arten verschwinden sehr schnell, andere wie die Fichte entwickeln sich zu Bonsais – können aber später weitestgehend normal wachsen. Frischer Schälschaden an einer Fichte (Winterschäle) Geschälte Bäume versuchen mit den Jahren, die betroffenen Stellen zu überwachsen. Das Eindringen von pilzlichen Fäulniserregern und die daraus folgende Destabilisierung ganzer Bestände verhindert dies nicht. Diese Fichte wurde im Jugendalter geschält – die Wunde wurde von Pilzen wie dem Blutenden Schichtpilz (Stereum sanguinolentum) besiedelt. Die daraus resultierende Fäule hat sich mit den wasserleitenden Gefäßen nach oben ausgebreitet und das Erdstammstück völlig entwertet. Der Bau und Rückbau von Zäunen, die junge Bäume vor Wildverbiss schützen, ist enorm teuer. Zudem verkleinert er den verfügbaren Lebensraum für viele Wildtiere und erhöht damit den Schadensdruck auf der verbleibenden Fläche. Der Winter ist das Nadelöhr für eine vitale, lebensraumangepasste Rotwildpopulation. Hier bietet der Lebensraum am wenigsten Nahrung – hier entscheidet sich, wie vielen Tieren er Zuflucht bieten kann, ohne nachhaltig an Vielfalt und Leistungsfähigkeit einzubüßen.

Bildergalerie Projektbilder

Besenderung und Markierung eines Hirsches im Forstbezirk Neudorf Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Besenderung und Markierung eines Hirsches im Forstbezirk Neudorf
(© Foto: Jens Irmscher)

Ende Mai 2016 wurde dieses Kalb bei Carlsfeld mit einem leichten Ohrmarkensender ausgestattet. Besenderung und Markierung eines Hirsches im Forstbezirk Neudorf Besenderung und Markierung eines Alttieres im Forstbezirk Neustadt Kahlwildrudel, aufgenommen mit einer Wärmebildkamera im Zuge der Wilddichtermittlung mittels Distance– Sampling Hirsche im Bast, aufgenommen mit einer Wärmebildkamera im Zuge der Wilddichtermittlung mittels Distance– Sampling Boniturbaum der Schälschadenserhebung mit frischer Winterschäle Die Erhebung der Schälschäden erfolgt im April und Mai durch Werkauftragnehmer mittels einer mobilen Erfassungs-App. Für die Genotypisierung von Rotwildlosung wird diese auf festgelegten Transekten gesammelt und der Fundort mittels GPS dokumentiert. Die genetische Analyse im Labor des Kompetenzzentrums für Wald und Forstwirtschaft erfolgt in mehreren Arbeitsschritten.

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