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Aktuelle Situation 2017

Stand: 32.KW

Die bis zum 31. Juli registrierte Stehendbefallsmenge durch Buchdrucker von fast 22.000 m³ bestä­tigt den sich bereits ab Juni abzeichnenden deutlichen Befallsanstieg. Die aktuelle Mengenan­gabe für Sachsen insgesamt liegt zwar um ca. ein Drittel unter dem Vergleichswert für Juli 2008, als landesweit in allen Eigentumsarten am Ende des Käferjahres 129.000 m³ (davon 58.000m³ im PK-Wald) Stehendbefall registriert wurde. Im Vergleich zu allen ande­ren Jahren, einschließlich 2003, sind sie jedoch deutlich erhöht. Bezogen auf den Zeitraum 1969 bis 2002 entspricht der bis Ende Juli 2017 registrierte Befall bereits dem damaligen durchschnittlichen Niveau für jeweils das ge­samte Borken­käferjahr. Den aktuellen Trend und die dabei aufgetretenen regionalen Unterschiede verdeutlicht die die folgende Abbildung

Säulendiagram mit dem Stehendbefall in den unteren Forstbehörden

Abbildung: Stehendbefall nach uFB, Stand 31.Juli (nur uFB > 500m³) im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahreswerten und den Werten für 2008/09

Im Unterschied zur Situation 2008, als vor allem der Landeswald im Erzgebirgskreis und im Lk Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, vorrangig als Folge des Orkans „Kyrill“, sowie der PK-Wald im Vogtlandkreis betroffen waren, liegt aktuell der Schwerpunkt im Lk Sächsische Schweiz-Osterzge­birge und hier im Nationalpark Sächsische Schweiz. Ein deutlicher Anstieg (mindestens eine Ver­dopplung) im Vergleich zum Vorjahr tritt jedoch in al­len in Abb. 1 dargestellten uFB, mit Ausnahme der Kreisfreien Stadt Dresden, auf. Im Lk Mittelsachsen wird sogar das Niveau von 2008 erreicht bzw. in den LK Zwickau und Leipzig noch übertroffen.

Nach den bisherigen Erfahrungen ist im August im Vergleich zu den Vormonaten mit einem weite­ren Anstieg des erkannten Befalls zu rechnen. In diesem Monat liegt meist auch das Maximum des monatlichen Befallszuganges innerhalb des Käferjahres.

Bis Ende Juli war von dem landesweit in den Wäldern aller Eigentumsarten (ohne Ruhebereich NLP, in dem keine Befallssanierung erfolgt) erkannten Befall ca. die Hälfte (52%) aufgearbeitet. Im Privat- und Körperschaftswald lag diese Rate mit ca. 36% noch deutlich unter dem Landes­durchschnitt. Da in diese Jahr die Witterungsbedingungen für die Anlage einer 2. Käfergeneration und von Geschwisterbruten günstig waren, wie auch die Fangergebnisse des fallenbasierten Moni­toringsystem zeigten, ist nicht auszuschließen, dass sich der Befall trotz dessen schneller Erken­nung vielerorts weiter ausweiten konnte.

Derzeit können in befallenen Bäumen alle Entwicklungsstadien des Buchdruckers auftreten. Neben dem Schwärmflug der Käfer aus der 2. Generation, der im Hügelland bereits erfolgt ist, überlagern sich z. Zt. die Folgegenerationen der Geschwisterbruten. Auch wenn derzeit die Schwärmaktivitäten an allen Monitoringstandorten zurück gehen und die „biologische Uhr die Vor­bereitung zur Überwin­terung anzeigt“, schreitet die Brutentwicklung kontinuierlich voran. Im Vorjahr wurde an sehr vielen Fallenstandorten Mitte September noch eine ausgeprägte Flugphase regis­triert. Diese Käfer be­stimmen maßgeblich die Entwicklung im Folgejahr.

Das relevanteste Erkennungsmerkmal ist nach wie vor das frische Bohrmehl am Stammfuß. Das gilt auch für Bäume, aus denen in diesem Jahr sehr wahrscheinlich keine Käfer mehr ausfliegen wer­den. Diese Fichten zeichnen, abhängig auch von der lokalen Aktivitätsdichte der Spechte, sehr wahrscheinlich erst im Frühjahr 2018 mit Rindenabfall und Nadel­verfärbungen, meist nachdem die Käfer nach ihrer Überwinterung schon ausgeflogen sind.

Die kontinuierliche Befallserkennung, Markierung und auch Sanierung müssen konsequent fortgesetzt werden - jetzt zunehmend mit Blick auf die Befallsentwicklung im kommenden Jahr.

 

In Bayern wird fast flächendeckend von einer deutlich erhöhten Gefährdung mit gebietsweise aku­tem Befall ausgegangen. Besonders auffällig ist dort in diesem Jahr eine sehr rasche Käferent­wicklung. Für Baden-Württemberg zeichnet sich bisher kein wesentlicher Befallsanstieg ab.

Stand: 27.KW

Im Hügelland und im Bereich der unteren Berglagen schwärmt jetzt die 1. Käfergeneration aus und verursacht neuen Stehendbefall zur Anlage der 2. Generation. In den kommenden 2-3 Wochen wird sich dieser Prozess in die mittleren und höheren Lage ausdehnen und durch den Schlupf der Geschwisterbruten ggf. noch verstärken. Innerhalb der Höhenzonierung kommt es dabei zu einer lokalen Differenzierung in Abhängigkeit von der Wärmeexposition der einzelnen Befallsherde. Neben der umgehenden Sanierung des von den überwinterten Käfern verursachten Befalls, der bedingt durch den Befallsfortschritt und die aktuelle Witterung von Tag zu Tag besser anhand der abfallenden Rinde und den Nadelverfärbungen sichtbar wird, muss jetzt wieder vorrangig auf frischen Stehendbefall anhand von Einbohrlöchern und frischem Bohrmehl geachtet werden. Entsprechende intensive Einzelbaumkontrollen sind dabei insbesondere am Rand der bisher erkannten diesjährigen Befallsherde erforderlich.

Per 30.6. wurde landesweit in den Wäldern aller Eigentumsarten ein Stehendbefall von 4.700 m³ durch die überwinterten Käferpopulationen registriert. Das ist mehr als das Doppelte des entsprechenden Vorjahreswertes. Ein Befallszugang in dieser Größenordnung bereits im ersten Monat der Käfersaison wurde letztmals im Juni 2009 registriert. Das war das Frühjahr nach dem Befallsjahr 2008/09, dass mit ca. 130 Tm³ Stehendbefall das Maximum der letzten 50 Jahre darstellt. Damals führten jedoch ungünstige Witterungsbedingungen für die Käferentwicklung im Mai, die Anlage der Geschwisterbruten sowie der 2. Generation und eine damit einhergehende gute Wasserversorgung der Fichten in den folgenden Monaten zur Beendigung dieser Massenvermehrung. Die Befallsmenge ging damals im Laufe der Saison zurück. In diesem Jahr sind die Rahmenbedingungen bisher jedoch deutlich „käferfreundlicher“.

Der Befallszugang im Juni konzentrierte sich auf den Nationalpark Sächsische Schweiz (NLP). Fast die Hälfte des bisher erkannten Buchdruckerbefalls in Sachsen wurde in diesem Gebiet, schwerpunktmäßig im Ruhebereich, registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um mehr als das Zehnfache. Bezogen auf den Landeswald, entfällt 2/3 des im Juni registrierten Befalls auf das Gebiet des NLP. Ein Befallsanstieg im Landeswald um einen vergleichbaren Faktor, jedoch auf einen deutlich geringeren Mengenniveau, zeichnet sich im FoB Adorf ab. Hier wurde für Juni ein Zugang von 330 m³ erfasst. Im Vorjahr waren es nur 40 m³. Auffällig ist auch der Anstieg im FoB Marienberg. Mit 180 m³ ist die Menge für diesen Betrieb jedoch gering. Auf einem ähnlichen Niveau liegt auch der aktuelle Befallszugang im FoB Bärenfels. Hier ist jedoch kein so deutlicher Anstieg im Vergleich zum Juni 2016 erkennbar. Ein solcher zeigt sich noch für den FoB Leipzig. Die Befallsmenge ist dort mit 75 m³ aus Gesamtsicht für den SBS unbedeutend. Für die FoB Neustadt, Chemnitz und Eibenstock liegt der Befallszugang Juni auf dem Niveau des Vorjahres. Abweichend vom allgemeinen Trend wurden in den Landeswaldflächen der FoB Neudorf und Plauen bisher deutlich  weniger Stehendbefall registriert als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Auch für den Privat- und Körperschaftswald zeichnet sich eine Befallszunahme ab. Die für Juni von den unteren Forstbehörden registrierte Stehendbefallsmenge von landesweit ca. 1500 m³ liegt deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres mit ca. 900 m³. Mit etwa 300 m³ (20016: 190 m³) ist der Lk Mittelsachsen am stärksten betroffen. Die deutlichsten Anstiege sind jedoch für den Erzgebirgskreis (aktuell: 280 m³; 2016: 75 m³), den Lk Bautzen (aktuell: 220 m³; 2016: 90 m³), den Vogtlandkreis (aktuell: 210 m³; 2016: 130 m³) und den Lk Sächsische Schweiz/Osterzgebirge (aktuell: 140 m³; 2016: 40 m³) zu verzeichnen. Im Lk Görlitz, in dem schon im Vorjahr ein deutlicher Befallsanstieg zu verzeichnen war, hält dieser Trend an (aktuell: 210 m³; 2016: 280 m³). Im Landesdurchschnitt waren bis Ende Juni 50 % des im Privat- und Körperschaftswald registrierten Befalls bereits saniert.

In der nachfolgenden Abbildung sind die für Juni in den Wäldern aller Eigentumsformen registrierten Zugänge an Buchdruckerstehendbefall auf Ebene der Landkreisreviere dargestellt. Neben den oben beschriebenen Entwicklungen wird in dieser Abbildung die Sondersituation des NLP deutlich. Geringswalde im Lk Mittelsachsen ist mit 185 m³ frischen Stehendbefall das aktuell am zweitstärksten betroffene Revier. Für Sebnitz incl. NLP beläuft sich der aktuelle Befallszugang auf mehr als 2.200 m³.

Karte von Sachsen mit farblicher Darstellungdes Buchdrucker-Befalls

Abbildung: Regionale Verteilung des Zugangs an Buchdruckerstehendbefall im Juni 2017

Der sich bereits in der 21. KW abzeichnende Trend hinsichtlich verstärkter Schwärmaktivitäten des Buchdruckers setzte sich in der Folgezeit fort. Ende Juni/Anfang Juli wiesen fast 2/3 (61%) der insgesamt 84 Monitoringstandorte mit Pheromonfallen beköderten Fangsystemen Anflugzahlen auf, die über denen der vorjährigen Vergleichswerte liegen (> 110% des Vorjahreswertes). Vergleichbare Schwärmaktivitäten wie im Vorjahr wurden an 10 Standorten (12%) registriert. An 27% der Standorte war die Schwärmaktivität geringer als 2016 (< 90% des Vorjahreswertes).

Besonders deutlich wird die intensive Käferaktivität für die BK-Region Elbsandsteingebirge, in der auch eine größere Anzahl von Monitoringstandorten lokalisiert ist. In der 27. KW wurden hier auch die ersten nennenswerten Anteile von Jungkäfern in den Fallen registriert.

Sehr ausgeprägt, z.T. in Form einer Verdopplung der Fangzahlen im Vergleich zum Vorjahr, ist diese Entwicklung auch in der BK-Regio­n Lausitzer Berg- und Hügelland.

Auch für die BK-Regionen Mittelsachsen, unteres Erzgebirge, nordwestliches Vogtland und Döbelner Löß-Hügelland weisen die hier insgesamt wenigen Standorte vorwiegend höhere Anflugzahlen aus als 2016. Das in diesen Regionen bei der Anlage der 1. Generation und z.T. auch noch bei den Geschwisterbruten sehr hohe wöchentlichen Anflugzahlen (> 5.000 Käfer/DFS/Woche) auftraten und deshalb von einer erhöhten Befallsgefährdung ausgegangen werden musste, wurde bereits in der 21. KW. berichtet.

In der territorial sehr großen, fichtendominierten Bk-Region mittleres Erzgebirge, in der mit 28 Fallensystemen auch die meisten Monitoringstandorte in einer BK-Region lokalisiert sind, ist die Schwärmsituation differenziert. An etwas mehr als der Hälfte der Standorte war die Schwärmaktivität bisher intensiver als im Vorjahr. Zum Teil sind die bisher registrierten Fangzahlen doppelt so hoch wie die Vorjahreswerte. An ca. 2/3 der Standorte wurden mindestens in einer Fangwoche mehr als 3.000 Käfer/DFS registriert. Regional kann dieser Trend jedoch nicht eindeutig verortet werden. Es deutet sich eine Konzentration der Standorte mit dargestellten auffälligen Käferaktivitäten im mittleren und westlichen Teil dieser Region an.

Ein ähnlicher, jedoch nicht so ausgeprägter und lokal sehr stark differenzierter Trend zeichnet sich für den Kupferstecher ab. Auch für diese Art wurde der Wert für möglichen Stehendbefall (30.000 Kupferstecher/DFS/Woche) an mehreren Standorten z.T. deutlich überschritten. An anderen Standorten wurde jedoch bisher keine nennenswerte Schwärmaktivität dieser Art registriert. Vermutlich wird das Schwärmverhalten sehr stark vom dem lokalen Brutraumangebot (z.B. Astreisig vorangegangener Durchforstungen und Buchdruckersanierungen) bestimmt.

Die Ergebnisse des BK-Monitorings sind einzelflächenweise bei Daten der Käferüberwachung dargestellt.

Insgesamt deuten die bisher vorliegenden Daten auf einen Befallsanstieg des Buchdruckers hin. Dieser konzentriert sich vorrangig auf die standörtlich besonders prädisponierten Gebiete in den mittleren und unteren Berglagen sowie das Hügelland (siehe Abbildung). Diese waren schon die Befallsschwerpunkte in den vergangenen Jahren.

Obwohl die weitere Entwicklung der Borkenkäferpopulationen maßgeblich vom Witterungsverlauf in den kommenden Wochen bestimmt wird, sollten alle Waldeigentümer/-bewirtschafter unter Berücksichtigung der aktuellen Situation in den nächsten Wochen verstärkt auf die Befallsdynamik in den Fichtenbeständen achten und unter Nutzung aller Möglichkeiten des integrierten Borkenkäfermanagements zeitnah und situationsangepasst agieren.

Stand: 21.KW

Nach dem sehr zeitigen Schwärmbeginn Ende März/ Anfang April (siehe Stand 14.KW) führte der Witterungsverlauf im April bis Mitte Mai mit Temperaturen <16,5 °C zu einer Stagnation des Schwärmfluges. Die Entwicklung der überwinterten Entwicklungsstadien zu schwärmbereiten Käfern ging jedoch konti­nuierlich weiter. Die ersten Tage mit günstigen Schwärmtemperaturen führten so zu einem zeitlich synchronisierten und lokal sehr ausgeprägten Schwärmflug ab der 19./20.KW. Dies belegen die Ergebnisse des BK-Monitorings. In den BK-Regio­nen Lausitzer Berg- und Hügelland und mittleres Erzgebirge (Vogtlandkreis) wurden in der 20. bzw. 21. KW Maximalwerte von über 10.000 Buchdruckern/ DFS/Woche registriert. Das ist das Doppelte des Wertes, ab dem mit Stehendbefall zu rechnen ist und markiert Spitzenwerte für das BK-Monito­ring seit dessen Beginn. Anflugzahlen über diesem Schwellenwert von 5.000 Buchdru­ckern/DFS/Woche wurden auch an einzelnen Standorten in den BK-Regionen Elbsandsteingebirge, Döbelner Löß-Hügelland und nordwestliches Vogtland registriert. An den meisten Monitoring-Standorten übersteigen die bisherigen Fangzahlen den Vorjahreswert, z.T. sehr deutlich.

Ein ähnlicher, jedoch lokal stark differenzierter Trend zeichnet sich für den Kupfersteher ab. Auch für diese Art wurde der Wert für möglichen Stehendbefall (30.000 Kupferstecher/DFS/Woche) an mehreren Standorten z.T. deutlich überschritten.

Ein derart konzentrierter Schwärmflug erhöht natürlich die Chancen für eine erfolgreiche Besiedlung auch noch relativ vitaler Bäume durch einen Massenbefall. Konkrete Aussagen zur regionalen Diffe­renzierung der Prädisposition in Folge der unterschiedlichen Wasserversorgung sind nicht möglich. Diese werden jedoch die diesjährige Befallsentwicklung wieder maßgeblich beeinflussen.

Die Suche nach den ersten Befallsherden anhand von Einbohrlöchern/Bohrmehl, ersten kleinen Rindenspiegeln in den besonders prädisponierten Beständen (Vorjahresbefall, exponierte Stand­orte,  nicht aufgearbeitete Würfe-/Brüche, größere Restholzmengen nach Durchforstungen (Kupferste­cher)) ist jetzt die wichtigste Waldschutz-Maßnahme.

Stand: 14.KW

Der sehr warme März 2017, lokal war es laut DWD der wärmste seit dem Beginn der Wetterauf­zeichnungen, und insbesondere das letzte März- und erste April-Wochenende mit Temperaturen deutlich über 20°C lösten regional den Schwärmbeginn des Buchdruckers aus.

Da mit Ausnahme weniger Standorte weder mit dem Buchdruckermonitoring so zeitig begonnen wird, noch die Modellrechnungen mit PHENIPS (Start ist regulär am 01.04.) begonnen haben, liegen für diesen Zeitraum nur einzelne Beobachtungen vor. Im Lk Nordsachsen wurden durch die uFB für das erste Aprilwochenende erste Anflüge in den Mo­nitoringfallen von ca. 50 BD/ DFS registriert. PHENIPS prognosti­zierte für die DWD-Station Oschatz den 10.4. als Schwärmbeginn. Fangzahlen der uFB aus dem Lk Erzgebirgskreis zeigen, dass dieser Trend erwartungsgemäß höhenabhängig war. In ca. 430 m üNN wurden Anflüge von ca. 25 BD/ DFS an Fallen registriert, in 590 m üNN waren es in dieser Zeit „0“. Offensichtlich handelte es sich nur um relativ wenige Individuen - der eigentliche Befallsbeginn steht also in jedem Fall noch bevor.